Tour 2 Westküste

Gestern haben wir den Strand genossen und heute sind wir echt geil auf die Insel. Wir starten nach gutem Frühstück schon um halb 9 Uhr.

 

Der Streckenverlauf: vorbei an der Küste bis Galeria und hier links ins Fango Tal und zum Monte Estremo. Das Fango Tal ist eine Schlucht in der sich die Straße immer höher schraubt, bis es am Monte Estremo nur auf Schusters Rappen weitergeht. Wie es immer sein muss machen wir natürlich eine Rast, um runter zum Flussbett zu gehen. Ist immer faszinierend diese riesigen vom Wasser glatt geschliffenen Steine. Es ist herrlich hier ein bisschen rum zu klettern und die wunderschöne Natur zu genießen. Es gibt hier überall Stellen in denen man im glasklaren Wasser baden kann.

Wir fahren zurück bis Galeria , weiter die Küstenstraßen entlang mit ihren grandiosen Ausblicken. Unter uns tiefblaues Wasser, weiße Gischt, bewaldete Hügel, und zerklüftete, teilweise dunkelrote zerklüftete Felsen. In dem schönen Städtchen Porto biegen wir links Richtung Evisa in die gewaltige Spelunca Schlucht. Wir fahren bis Evisa und drehen dort ab um den selben Weg zurück zur Küste zu nehmen. Richtung Evisa immer die gewaltigen Berge vor Augen, haben wir auf dem Weg zurück zur Küste die in der Ferne schimmernde Bucht von Porto vor Augen, zu welcher sich die Schlucht öffnet. Gewaltig und wunderschön.

Doch jetzt erwartet uns hinter Porto bis Piana die Calanche. Auch hier heißt es Moped in die Ecke und mal ein wenig die Beine vertreten. Die Felsen sind hier dunkelrot, in den bizarrsten Formen, viele erinnern an Tiergestalten ,es muss bei Sonnenuntergang ein Erlebnis der Spitzenklasse sein, da die Felsen dann in einem besonderen Licht leuchten.

Bis Sagone fahren wir weiter am Meer vorbei, die Strasse und die Ausblicke bleiben gleich toll. Von Sagone aus befahren wir die kurvige Strecke bis rauf nach Evisa, von dort über den Col Verghio zur N193.

Die Strasse rauf bis Evisa ist sehr gut zu befahren, dort biegen wir rechts ab. Zum höchsten Col der Insel führt eine grandiose Strecke teilweise durch dichten Wald , dem Foret de Valdu-Niellu, auf deutsch Schwarzwald. Die Straße führt vorbei am Fluss Golo, in dem es viele Badestellen gibt, überall sind Picknickplätze angelegt, viele Trinkwasserquellen lassen den Motorradfahrer nicht verdursten.
Hier im Wald treffen wir das erste Mal auf die legendären, frei laufenden Schweine der Korsen, welche sich von den unzähligen Kastanien ernähren .Weiter führt die Strecke vorbei am höchsten Stausee( 800m) der Insel vorbei, bis sich die Straße ab Calacuccia durch die Schlucht Scala di Sta. Regina windet. Auf der N 193 angekommen fahren wir zügig über die Hauptstrasse zurück nach Algajola. Wir waren 10 Stunden unterwegs, haben viel gesehen, es war eine traumhafte Tour, ja und Kurven, Kurven, Kurven, dito.......

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