Tour 3 Restonica Tal

 Die heutige Fahrt soll nicht ganz so lang werden, von der Zeit wird es aber auch wieder knapp ca. 10 Stunden, da wir uns heute auf die in den Karten weiß und schwarz eingezeichneten Straßen konzentrieren.

Der Verlauf der Strecke führt zuerst bis Corte in das Restonica Tal. Die Tour bis zum Wanderparkplatz in der Höhe führt durch eine enge Schlucht. Die Straße verläuft mal links mal rechts am Fluss vorbei. Es geht über abenteuerliche Brücken und wir haben spektakuläre Aussichten auf die Berge und auf den Flussverlauf.
 Leider ist hier alles restlos überlaufen. Aus diesem Grund halten wir uns auch nicht lange auf und fahren zurück bis Ponte Leccia. Von hier aus Richtung Osten in die Berge, Richtung Morosaglia, Piedicroce, Cervione.
Die Tour verläuft über sehr kurvige schmale, aber dennoch gute  Straßen hoch in die Berge. Wir fahren durch wunderschöne, teils uralte Kastanienwälder, die Castagniccia. Bei fast 1000m Höhe ergeben sich Panoramen die weit über die dichten Wälder bis hin zur Ostküste gehen. In dieser Gegend treffen wir auf viele Rinder, Ziegen und Schweine.
Von Cervione aus fahren wir nördlich weiter um in San Nicolao einen serpentinenreichen Abstecher zur Ostküste zu machen. Ein Blick genügt, an der Westküste gefällt es uns besser. Hier ist schon ziemlicher Touristenrummel, Appartementhäuser und Cafes stehen in Reih und Glied und auch die Preise sind um einiges höher als an der Westküste.
Also den Abstecher wieder zurück und jetzt fahren wir über allerkleinste Straßen Richtung Norden. Einfach drauflos durch uralt scheinbar verlassene zugenagelte Dörfer. Beim Näher kommen sieht man aber das die meisten Häuser zwar verschlossen wirken, aber dennoch bewohnt sind. 
Die Straßen sind hier superschmal, die Wälder dicht. Zum Teil hängen die Wurzeln der Rankgewächse, welche sich über jeden  abgestorben und auch über manche lebende Bäume hermachen weit und tief über die Straßen. Kleine Brücken führen über immer wieder neue Bachläufe, die von den Höhen ins Tal schießen. Wir treffen auf große Herden Schweine, die mit ihren Ferkeln quiekend über die Straßen laufen, wenn wir näher kommen. Es ist selbstverständlich, dass wir auf diesen Strassen mit etwas Vorsicht fahren. Erstens ist es viel zu schön hier, zweitens ist es sehr schmal und kurvig, und das ganze Viehzeug hinterlässt auch reichlich Spuren auf der Straße.
Mal wieder auf der N193 angekommen, nehmen wir den schnellsten Weg zurück und denken es war ein lohnenswerter Ausflug. Wir nehmen einen ganzen Sack voller Eindrücke mit zurück.

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