Tour 1 Ostküste

Canico de Baixo – Porto Garajou- Camacha- Portela Pass-Porto da Cruz- Canical- Machio- Canico de Baixo

Porto Garajou – Abstecher zur vor gelagerten Landspitze auf welcher sich eine riesige Christusfigur erhebt. Vom Aussichtspunkt blickt man Richtung Westen bis in die Bucht von Funchal, in östlicher Richtung bis zur Ponta da Oliveira ( Canico de Baixo )

 Wir wählen die Straße 204 bis Bairrro Santa Maria, von dort windet sich die ER 102 steil aufwärts nach

Camacha – Die Bergwelt ist wunderschön !!! Der Ort liegt auf einem flachen Bergrücken. Über Terrassenfelder und Eukalyptuswälder blickt man von einem Aussichtsturm bis zum Meer. In Camacha werden die meisten Korbwaren, wichtige Exportware ,in Handarbeit hergestellt. Man kann den Arbeitern zuschauen oder Korbwaren erstehen. Die Verkaufsräume sind auch nur zum Ansehen lohneswert. Durch kleine Weiler mit Obst- und Gemüsegärten verläuft die ER 102 kurvenreich zum
Portela Pass
- hier verläuft die Wetterscheide der Insel, am Pass ist vom Aussichtspunkt, in einer grandiosen Aussicht zu sehen schon der Küstenort.

Porto da Cruz- zu sehen. Der Ort liegt auf einem Bergrücken welcher sich bis zum Meer hinunter zieht. Der Ort wird vom Penha de Aguia (Adlerfelsen) überragt. Sein Wahrzeichen. Die Brandung kann beeindruckend sein. Auf der Landspitze zwischen zwei Stränden steht eine der wenigen Zuckermühlen Madeiras. Hier wird nach der Ernte im April/ Mai der Schnaps Aguardente hergestellt. Von Porto da Cruze nach

Canical- wählen wir den alten Landweg. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zum Pico do Fancho. Vor dem Tunnel zweigt die Straße ab. Von der Aussichtsterrasse unterhalb der 329m hohen Kuppe kann man Machio und die Insel Porto Santo überblicken. Zurück und durch den Tunnel, man fühlt sich in eine andere Landschaft versetzt: ausgetrocknet und keine Felder.
Der Ort Canical war früher Walfischort, heute ist es verboten aber es gibt noch ein Walmuseum und es werden Modelle von Booten und Schnitzereien aus Walknochen verkauft! Die Straße führt noch 5km weiter, danach geht es nur noch für geübte Wanderer zu Fuß weiter. Dort wo die Straße endet, ist eine Fischzuchtanlage.

Der Weg zur Landspitze ( Ponta de Sao Lourenco ) ist gefährlich, nicht allein durch den Sturm.
Aber es gibt einen 20-minütigen Spazierweg zu einem schönen Aussichtspunkt. Vom Parkplatz aus folgt man oben genannten Weg, von dem nach ca. 200 Metern ein Trampelpfad rechts abzweigt. Dieser senkt sich in eine Mulde, umrundet die Bucht und wendet sich hinter einer Steinmauer nach etwa 10 Minuten Weg nach Norden auf eine Felsscharte zu. Kurz vor diesem Kamm biegt die schwierige Route hinaus auf die Halbinsel nach rechst ab. Der einfache Weg aber verläuft geradeaus weiter und erreicht nach wenigen Metern den tollen Aussichtspunkt hoch über der Ostküste.

Dieser Weg ist ein echtes Muss!!! Ein Traum oben an der Steilküste, vor Dir der Atlantik, bizarre Felsen ragen aus dem Meer.

Hier fanden wir auch einen wunderbaren Picknickplatz, zur Abwechslung einmal nicht im Ameisennest, sonder inmitten unzähliger Eidechsen, die genau wie wir sehr gerne Bolo de Mel (Honigkuchen) mögen!!!

Zurück bis Canical geht es  über Machio und Santa Cruz zurück nach Canico de Baixo.
Diese Streckenführung ist zum Teil Autobahn, ca. 15km, welches sich aber lohnt, da unterhalb von Agua de Pena die Autobahn unter die auf Stelzen stehende Landebahn des Flughafens führt. In Tendeira fahren wir von der Autobahn runter, und schlängeln uns wieder nach Canico de Baixo.
An der Ostküste wird sehr viel gebaut, das gefiel uns nicht so ganz, aber ansonsten war es ein fantastischer 1. Urlaubstag.

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