Tour 2 Nordküste

Funchal - Pico de Arieiro – Santana - Sao Vincente - Porto Moniz – über Paul de Serra zurück

Pico de Aieiro- Man sollte vor 10 Uhr morgens oben sein, da nur dann das Wetter mit größerer Wahrscheinlichkeit klar ist, und nach 10 Uhr werden die ganzen Touries angekarrt, da wird es schon mal voll!!! Wir durchfahren auf dem Weg nach oben eine Wolke, von oben ist sie aber nicht so dicht, so dass wir einen tollen Rundumblick haben. Unbedingt hier oben auch zu den verschiedenen Ausblickpunkten gehen, es lohnt sich.

Die Straße von Funchal bis zum Poido Paß führt durch einen dichten Akazienwald, weiter oben überspannen Zypressen majestätisch die Fahrbahn. Die Strasse zum Pico de Aieiro zweigt am Pass ab und windet sich zum dritthöchsten Gipfel Madeira hinauf. Hier oben ändert sich die Landschaft, es wird schlagartig kahl. Unterhalb des Gipfels gabelt sich die Strasse. Nach rechts geht es nach kurzer Strecke 400m zu Fuß zum Miradouro do Junchal. Man blickt von dort weit in die Täler. An der Straßengabelung links sind es nur ein paar Schritte zum Gipfel, wo man eine tolle Rundumsicht genießen kann.

Vom Poiso Pass geht es hinab zur Nordseite Madeiras, die einen ganz anderen Charakter als der Süden hat.

Faial – Santander wir wählen die alte Strasse die 101. In Santana sehenswert die kleinen strohbedeckten Häuschen, mehr als 100 verteilen sich im Ort. Die Hauptstrasse führt an einem Strohhaus vorbei, welches man besichtigen kann. Die Nordküste ist sehr steil, aber Santana liegt auf einem Plateau. Die alten nicht zurecht gemachte Häuser, zum größten Teil natürlich halb verfallen fanden wir interessanter.

Auf der Fahrt nach Sao Vicente – in der Nähe vom Ort Arco de Sao Jorge und Boaventure gibt es einen Miradouro „ Cabanas“, der Blick ist einfach umwerfend.

Porto Moniz – die Strecke dorthin ist abenteuerlich. Hoch über dem brandenden Atlantik, führt die Strasse als Einbahnstrasse durch Tunnels und Wasserfälle und ist aufregend wie eh und je. Mit ihren Ausweichstellen und der Gratis-Autowäsche führt der Weg  vorbei an Felsvorsprüngen, von denen Farn und Efeu wuchern. Wassertropfen glitzern auf den dunkelgrünen Blättern und wenn sich die Sonnenstrahlen darin brechen, zaubern sie bunte Regenbogen über die Straße. Kurz vor Seixal kommt man an einen herrlichen Aussichtspunkt mit atemberaubenden Blick auf die Ribeira do Inferno, die hier im Atlantik mündet.
Die tiefe Schlucht trägt ihren Namen Hölle zurecht, sie ist von dichtem dunklen Wald bestanden.

Im Ort sind die Piscinas Naturales traumhafte Felsbadebecken mit glasklarem Wasser, von der Natur im Lavagestein geschaffen, in denen man, immer wieder von kalten Duschen aus den Brechern des Atlantiks übersprüht, baden kann.

In durchgeschwitzter  Kombi macht das schon etwas neidisch. Als sicherheitsbewusster Mopedfahrer sind wir natürlich in voller Montur unterwegs.

Encumeada-Pass – zurück geht es nach Sao Vicente . Dort entscheiden wir uns für die üppigen Regenwälder über den Encumeada-Pass .Die Strasse schlängelt sich, vorbei an schönen Picknickplätzen bis zum Pass.  Bei gutem Wetter kann man auf der Höhe die Nord- und die Südküste sehen. Den Pass runter, ist es eine steile und serpentinenreiche Strecke  über Serra de Agua nach

Ribeira Brava  - dort führt die Strasse an der Küste weiter bis zum Ort Quinta Grande, wir wählten aber den Weg der sich durch die einzelnen Orte in die Berge schlängelt, da die Hauptstrasse ständig durch neu gebaute Tunnel führt und das ist doch etwas arg öde. Nur durch Funchal immer die Hauptstrasse nehmen, denn es macht keinen Spaß mitten durch das verkehrsreiche Funchal zu fahren.

Cabo Girao dieser Aussichtspunkt liegt auf 580m Höhe, man schaut senkrecht hinunter auf den Küstensaum mit dem dunklen Strand. Einige winzige Terrassenfelder kleben förmlich an der Steilwand. Dies ist die zweithöchste Klippe Europas.

Zurück auf der Haupstrasse geht es nach Canico de Baixo

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