Tour 2, der Nord - Osten, ca.260km

Von Paguera aus über die Ma 1012 bis Es Capdella. Über eine ausgbaute Straße bis Calvia dort wechseln wir auf unsere beliebte kleine Straße Ma 1016 und weiter bis Establisment.
Richtung Esporles, Ses Rotjetes de Canet, Son Amar und über den 496m hohen Col de Soller, eine Passstraße- welche wegen des Tunnels wenig befahren ist - bis Soller:
In Soller gibt es den ältesten Bahnhof der Welt! Vieles aus der „guten alten Zeit“ ist heute noch erhalten. Reich geworden ist die Stadt durch ihre Zitrusfrüchte, genant auch das Orangental.

2. Monat im Mai: in Erinnerung an die abgewehrten Piratenüberfälle im Jahr 1551, wird die Schlacht zwischen Mauren und Christen an der Platja den Repic originalgetreu nachgespielt.

Ein Abstecher zum Port de Soller und wir fahren über di Ma10 weiter bis zum Kloster Lluc.
Abgeschieden im Tramuntana Gebirge ist es der Wallfahrtort von Mallorcas schlechthin.
Hier wird die „schwarze Madonna“ verehrt.

Weiter über die Ma10 zum Cap de Formentor. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch Pollenca, eine Stadt mit kleinen Palästen. Einen wunderschönen Blick über die Stadt und die Umgebung hat man vom Kalvarienberg, 365Stufen führen hinauf, für jeden Tag eine.

Auf dem Weg zum Kap zweigt ein Weg zu einer nordöstlich gelegenen Bucht ab, die Cala Sant Vicenc. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das Felsmassiv Cavall de Bernat und das Kap Formentor

Die Halbinsel Formentor ist eines der landschaftlichen Highlights: 13km lang, bis zu 44m hoch und steil ins Meer fallend.
Die abenteuerliche, 20km lange Straße führt bis zu einem Leuchtturm, bei klarem Wetter kann man von dort Menorca sehen. Leider ist fast jeder Tourist heute hier. Zumindest kommt es uns so vor. Zum Teil ganz schön anspannend, wenn sie uns hinter den Kurven fast vor dem Moped stehen.

Auf dem Weg zum Cap machen wir noch eine Abstecher zum Punta de la Moneia, zum Plaja de Formentor und der Cala Pi de la Posada (eine wunderschöne Badebucht) und zum Punta Casereta
 

Wir fahre zurück bis Port de Pollenca und von dort bis Alcudia, um hier einen Abstecher zum Cap des Pinar - Punta Negra zu machen, eine weitere Landzunge im Norden der Insel.

Die Altstadt Alcudias lohnt einen Bummel, lebt aber wie fast alles hier vom Tourismus, ebenso der Port de Allcudia. Da wir beides schon auf unserer Fahrradreise sahen, sparen wir uns das heute.

In der Nähe das landschaftliche Highlights Mallorcas: das 1700ha große Feuchtgebiet Parc Natural Albufera de Mallorca, welches wir ja nun auch schon von unserer Fahrradreise kennen. Hierhin kommen jedes Jahr tausende von Vögeln um zu überwintern, jedoch ist es auch Reisanbaugebiet, welcher als Delikatesse gehandelt wird, ebenso wie die Aale.

Auch dies sparen wir uns heute, können es aber sehr empfehlen.
Wir erwischen noch eine unserer geliebten kleinen Straße, vorbei an Landwirtschaft und Fincas. Hier wohnen scheinbar wirklich sehr arme Leute
:-)
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