Tour 8, Rückfahrt Durch das Tembi-Tal, Berg Olymp, Katara Pass nach Igoumenitsa

Irgendwann muss es dann sein, morgen früh um 8 Uhr geht unsere Fähre.
Auf bekanntem Weg bis Volos, von dort die Anfahrt über die Autobahn bis Evangeslimos.
Vorbei am berühmten Tembi-Tal.

Der Berg Olmyp = der Thron der Götter, knapp 40km lang und fast 30km breit, erhebt sich das gewaltige, verzweigte Massiv von Meereshöhe auf 2917m Höhe. Nur 20km vom Meer entfernt, ist das gewaltige Massiv ein grandioser Eindruck, falls man es sieht.
Tun wir aber nicht!! Unser Freund der Regengott sorgt heute mal wieder gut für uns. Hat sogar Unterstützung vom Windgott!  „Ach, hätten wir dem Orakel in Delphi  doch etwas gespendet!“
Dicke Wolkenberge türmen sich über und um den Gipfel des Massivs. Doch noch geben wir nicht auf, und fahren die kurvige, schmale Passstraße hinauf. Erst als die Straße zu einer Schotterstrecke wurde (Ende nicht absehbar – ein kleiner Versuch musste ja sein), es von oben auch immer feuchter wird, treten wir den Rückzug an.

Aber wir wären eben nicht wir und nicht authentisch, wenn wir nun den direkten Weg wählen.
Wir bauenn noch ein paar extra Runden im Pindosgebirge ein, bevor wir auf den nun direkten  (naja – fast direkten Weg) Kalambaka – Igoumenitsa abbiegen. Auf einer schmalen, kurvenreichen Straße, führt die Straße  zum Katara-Pass.
Im Winter ist die Strecke wegen der Schneemassen und im Frühjahr wegen Felsstürzen für lange Zeit gesperrt.

So stehen uns auch grooooße Schilder im Weg: „Katara Pass closed – Durchfahrt verboten“

Doch mein bester Fahrer weiß diese Schilder geschickt zu ignorieren und zu umfahren.
Zur Info: vor einigen Tagen erzählten uns andere Mopedfahrer, dass sie über den Pass ankamen und gerade jetzt kommt uns auch ein Wohnmobil entgegen.
Von West nach Ost war der Pass eben nicht gesperrt J

Es ist richtiger Pass, wie er auch in den Alpen zu finden ist und in 1700m Höhe mit nur 7,5 Grad, sehr windig und wolkig eher unangenehm. Eine nette Umschreibung, finde ich: in Wirklichkeit ist es saukalt durch den Wind!!!

Wärmer und sonniger wird es erst wieder als wir vom Pass kommen. Mit schönen Ausblicken auf den See vor Ioannina schwingen wir uns auch die weiteren  92 km noch Kurve für Kurve in Richtung Igoumenitsa. Wir wollen jede letzte genießen.

Nach kaum Pausen, und nach 10 Stunden Schlaglöcher suchen, wollen wir nun nur noch duschen und essen gehen.

 Tageskilomter 490.

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