Tour 1 Norden und Nordwesten

Puerto Santiago - Tameino - Santiago del Teide

Die Straße führt uns direkt hoch hinauf mit tollen Ausblicken auf den Atlantik und la Gomera.

Icod de los Vinos

Bekannt wegen seines großen Drachenbaumes, den man hier mit Eintritt besichtigen kann. Diese großen Drachenbäume stehen aber auf der Insel auch an anderen Stellen und man kann sie umsonst bestaunen. Dieses Exemplar ist 17m hoch und hat einen Durchmesser von 6m.
Wir sparen uns das fahren nicht in den etwas unübersichtlichen Ort sondern wählen die Nebenstraßen Richtung  La Manche, La Guancha
Und dann bis Icod de Alto, Los Realejos - Camino de Chasna bisher immer am Rande des Teides vorbei und nun ein Stück Oratavatal bis La Oratava .

Diese Strecke ist gut zu fahren, die Straßen ausgebaut und natürlich kurvenreich. Leider liegt  der Norden unter einer Wolkendecke und es ist ziemlich kühl. Aber schlimmer ist, der Norden ist total zugebaut, es gefällt uns überhaupt nicht!!!!

Wir fahren also die ganze Strecke bis La Mancha zurück und  machen einen Abstecher zum Playa San Marco

(TF 414) bei Urlaubern wenig bekannter bei Einheimischen beliebter Strand mit feinem dunklen Sand in einer tief eingeschnittenen Felsbucht

Zurück und rechts TF 42 Garachio (am Meer vorbei) – Das Stadtbild schon aus der Ferne sehenswert. Weiße Häuser erstrahlen auf schwarzem Lavastein am Fuße des Tenogebirges auf einer Halbinsel aus bizarr geformter Schlacke im tiefblauen Meer.

Sehr interessant ein großer alter Natural Piscina! In den unterschiedlichen Becken, teils sehr lebhaft durch ständige  Wellen überspült, teils ruhig und flach, tummeln sich große Krebse -  aber da der ganze Bereich gesperrt- keine Schwimmer.

Zurück bis Icod de los Vinos rechts auf die steile, abenteuerliche  únd serpentinenreiche Landstraße  TF 82 – San Juan del Reparo – Am Mirador de Garachio  hat man eine super Aussicht auf die ganze Halbinsel.

Wir fahren weiter auf der TF 421 San Pedro de Daute -Los Silos – Buenavista del Norte

Jetzt die TF 445 bis zum Punta del Teno

Die Straße ist manchmal gesperrt, abenteuerlich und wird im Reiseführer und diversen Berichten als gefährlich beschrieben.

Große Warnschilder in mehreren Sprachen sprechen für sich.

Heute ist zwar ein starker Wind der uns und unserer BMW 1200 GS ganz schön umweht, aber es ist nicht gefährlich.

Es ist eine Strecke, die sich fahrerisch und auch der Ausblicke wegen lohnt.

Die Punta del Teno ist eine Landzunge und die einsame Westecke Teneriffas. Im letzten Zipfel der der Insel steht ein Leuchtturm und hier sind die beliebtesten Badeplätze der Umgebung. Auf halbem Weg der Aussichtspunkt Mirador don Pompeyo. Hier kann man die wilde Küste in aller Ruhe betrachten.

Die Straße endet in der Nähe von El Faro ( Leuchtturm) inmitten roter Felsen, kann man einige Schritte bis dahin gehen.

Achtung am WE sehr voll!!!

Vom Leuchtturm aus kann man in beide Richtungen kleinere oder auch größere Wanderungen machen, es ist ein Traum. Aber Achtung, es weht ein sehr starker Wind!

Der Ausblick von hier auf die Westküste Teneriffas, also auf die Los Gigantes ist einfach unglaublich beeindruckend.

Zurück bis Buenavista del Norte

 Über die TF 436 durch das Tenogebirge bis – Santiago de Teide
Eine serpentinenereiche schmale Asphaltstraße führt durch das Tenogebirge. Erst in den 90er fertig
gewordenen Strasse erweckte die Dörfer aus ihrer Abgeschiedenheit.

Hinter dem Ort El Palmar besteht die Möglichkeit rechts nach Teno Alto zu fahren.
Da wir nichts auslassen, nehmen wir diesen natürlich noch mit! 

Ein Gebirgsdorf, Ausgangspunkt für viele Wanderer.
Eine sehr enge und kurvige Strasse durch grün werdende Landschaft, alter Wald und einzelne Lorbeerbäume,
da hier viele Wolken hängen bleiben.

Teno Alto ein kleiner, uns scheint fast verlassener Ort. Nur einige verstreute Almen und eine verlassene Bar. Mehr nicht.

Wir fahren die Strecke zurück und Richtung Santiago del Teide.

Auf der Strecke dahin kommen wir an einem Mirador vorbei an dem wir natürlich anhalten.
An dieser Stelle kann man die Nordküste und die Westküste betrachten. Der starke Wind weht hier an diesem Engpass der Hohen Berge so stark, dass hiesige Fahrradfahrer uns auf das eindringlichste warnten, unser Motorrad dort zu parken, es könnte leicht über die Straßenbegrenzung in die darunter liegende Schlucht geweht werden!!! Da es auch bedenklich wackelte, befolgten wir ihren rat sehr gerne. 

Weiter auf unserer Route liegt - Masca es gilt als das schönste Dorf Teneriffas.  Das besondere ist seine Lage: auf drei durch tiefe Schluchten getrennte Felsrücken. Der Blick geht durch die Schluchten von Masca zur Insel Gomera. Die Fahrt in den Ort ist überwältigend. Der beste Blick am Cruz de Gilda, Kilometer 14,7 Aussichtsterasse.

Kurz vor Santiago de Teide der Degollada de Cherfe (Pass) ein Ausblick über unbändige Felslandschaften zum Meer und zur Insel Gomera. Die vulkanischen Gipfel scheinen unbezwingbar, tiefe Schluchten wecken Lust auf Abenteuer.

So kann man z.B.: wie wir auch unternahmen, die Masca Schlucht von oben zum Meer hinunter absteigen und von dort mit einem Boot abgeholt werden. Diese Wanderung war auch ein  ganz besonderes Erlebnis.

Ergo, die TF 436 ist fahrerisch eine der absoluten Highlights von Teneriffa, aber nicht für Anfänger!

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