Tour 3  Ein Tag am Teide

Auf bekanntem Weg zum Pico: Mondlandschaft auf 2300m Höhe

Heute wollen wir nicht ganz so viel Kilometer machen sondern den Tag am Teide verbringen.

Auf der Fahrt zur Seilbahn und auch später weiter bis zum Centro des Visitantes, sollte  jede Gelegenheit zum anhalten wahrgenommen werden. Wir sparen uns das aber für später. Wir sind  der guten Sicht wegen heute morgen sehr früh aufgebrochen, und fahren zuerst zur Seilbahn 2300m Höhe um mit dieser auf Rambleta in 3500m Höhe zu fahren.

Von dieser Aussichtsplattform kann man einen fantastischen Blick auf Teneriffa und die umliegenden kanarischen Inseln genießen.

Von der Rambleta führen 2 Wege, 1x rechts und 1x links zu verschiedenen Aussichtspunkten. Obwohl nicht weit entfernt, benötigt  man, auch bedingt durch die sehr dünne Luft, wir befinden uns in 3550m Höhe, mehr Zeit als in normaler Höhe. Das Gehen, besonders bergauf ist anstrengend.
An der nördlichen Seite liegt tatsächlich festgefrorener Schnee!!!
Aber hier oben rumzulaufen und zu schauen, ist ein absolutes „Must do!!!!!“
Die Ausblicke sind einmalig. Vor allem der Blick nach Osten auf einen anderen Vulkan, sowie die Ausblicke auf den rund um den Teide erstarrten Lavasee, haben es und angetan

Wir verbringen 2 Stunden hier, und machen uns unten angekommen auf dem weiteren Weg durch das Gebiet des Teides.

Nun nehmen wir auch jede Gelegenheit wahr, um anzuhalten und ein wenig zu laufen.
Ich weiß nicht, wie oft wir an diesem Tag sagten: das ist ja irre!!!

Lavaströme durchziehen mehrere Meter hoch als Brocken oder scharfkantige Felsen das Gebiet. Viele Gesteinsbrocken sind groß wie Kathedralen.

Das Gestein hat alle möglichen Farben: schwarz, weiß, rot, braun, grün etc.

Es gibt riesige Felder mit Asche, die durch ihre Helligkeit extrem auffallen. Interessant ist aber auch die Vegetation.

Das beliebteste Fotomotiv sind die auffälligen Felsen von los Roques se Garcia. Sie sehen aus wie farbige Finger, glatt geschliffen vom Wind recken sie sich in den Himmel.
 

Vor den Fingern liegt ein Parkplatz, von dem aus man ein Stück hinaufsteigen oder eine kleine Wanderung unternehmen kann.

Dahinter liegt der Mirador Llano de Ucacanc, er bietet einen einmaligen Blick auf die östliche Ebene.

Es ist wahnsinnig faszinierend und aufregend. Diese Kraft und diese Energie die hier auch heute noch zu spüren ist: überwältigend!!!

Da wir auch noch Kraft und Energie haben, fahren wir am östlichen Ende des Nationalparks angekommen, die TF 21 hinunter, in schönen langgezogenen Kurven durch das Oratavatal bis zum gleichnamigen Ort.
Nach einem stärkenden Espresso geht es nun die gleiche Strecke Retour zurück zum Hotel.

Und noch mal können wir den Teide auf uns einwirken lassen.

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