Touren rund ums Eck

Elsaß

Wir waren schon ein paar Jahre nicht mehr da, und so folgten wir dem Lockruf des Elsaßes nur zu gerne. Wir haben drei Tage Zeit, da lohnt sich so eine Tour schon mal.

Um zügig dahin zu kommen wählten wir zur Anfahrt die Autobahn bis Abfahrt Enkenbach. Das ist zwar immer ein bisschen öde so Autobahnfahren, aber die Zeit wollen wir ja im Elsaß verbringen.

Von der Autobahnabfahrt war unsere Strecke für den ersten Tag dann durch die Pfalz runter bis Ribeauville im Elsaß. Da wir gerne alle kleinen Sträßchen die links und rechts auf der Karte eingezeichnet sind fahren, zog sich dieser Tag ordentlich und wir hatten zum Schlusss nach einer dreistündigen Anfahrt via Autobahn noch ca. 38okm kleinste Sträßchen befahren.

Ausklingen lassen wir den Abend in Ribeauville. Dort hatten wir im mittelalterlichen Kern der Stadt, ein Zimmer für 2 Nächte vorab bestellt. Normalerweise ist das ja nicht nötig, aber wir hatten vorher zu Hause die Route schon ein wenig abgesteckt. Da wir uns vorgenommen hatten so viele Straßen und Kurven mitzunehmen wie möglich ist, wussten wir, wie groß die Touren werden und freuten uns, das wir direkt zum Duschen ins Zimmer konnten ohne noch lange suchen zu müssen.

Am nächsten Tag befahren wir den Südlichen Teil. Auch heute bekommen wir wider ca. 350 km zusammen. Es ist aber auch zu schön. Die Fahrt ist teilweise auf 20 Grad warmen idyllischen Talstraßen und immer wieder nach oben, die tollsten Weitblicke bei nur ca. 10 Grad mit starkem Wind. Gefühlte Temperatur unter Null!!!!

Die Straßen sind in erster Linie sehr gut, es ist recht leer auf den Straßen, unter Kurvenmangel leiden wir auch nicht, es ist einfach mal wieder wunderschön. Wir wünschten, wir müssten morgen nicht schon wieder Richtung nach Hause. Aber heute Abend lassen wir uns in Ribeauville noch einmal richtig abzocken. Wir zahlen für ein kleines Bier 2,70 und für ein großes 5,- Euro. Zu Essen gibt es Schnitzel von der Entenleber, dazu frischen Spargel für 18,50 Euro. Das wäre ja okay, wenn es okay wäre. Aber wir werden von abgekochtem Spargel ohne Sauce, egal wie frisch, von zwei allerkleinsten Scheibchen Entenleber und einem trockenem Brötchen nicht satt!!!

Also muss noch eine Tarte famblee hinterher. Da fühlt man sich so richtig ausgenommen. Aber schön ist es trotzdem. Wir beide machen aus allen eben immer das Beste. Diesmal sehen wir es als Lehre. In so einem besonderen Ort und Ribeauville ist wunderschön!!! ist es eben immer etwas teurer.

Doch wie gesagt, heute geht es zurück nach Hause. Wer uns kennt, weiß es darf nie der einfachste Weg sein.

Wir fahren mit vielen Schlenkern und Schleifen bis Sarrebourg und um die größeren Städte zu umgehen kurz vor Sarrequemines auf die Autobahn bis St Avold. Bei Saarlouis noch mal ein Stück Bahn bis Merzig.

Von hier aus finden wir eine schöne Strecke erst an der Saar vorbei, dann Richtung Trier quer durch die Eifel bis Blankenheim. Eine nette Strecke zum Abschluss. Jetzt noch ein knappes Stündchen Bahn und wir haben drei wundervolle Tage gehabt. Insgesamt sind wir 1590 Kilometer gefahren, welche so richtig Spaß gemacht haben. Ich könnte mir gut vorstellen im nächsten Jahr noch einmal einige Zeit im Elsaß zu verbringen.

Hier unser Roadbok zur Tour: RB-Elsaß

Und jetzt noch einige Eindrücke:

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