Odenwald 24.06. - 26.06.2011

4 wollten an einem langen Wochenende im Juni in den Harz, doch wettermäßig kam mal wieder alles anders, so dass 3 in den Odenwald fahren.
Via Autobahn bis Seeheim Jugenheim und von dort aus stürzen wir uns direkt ins Kurvengetümmel. 

Zwischen Rhein, Neckar und Main befahren wir in den nächsten beiden Tagen enge, kurvenreiche Straßen in waldreichen Hügellandschaften und durch weitläufige Weinbaugebiete.
Schroffe Felsen steigen aus den Flusstälern empor, alte Burgen schauen von oben auf uns hinab. Mal lieblich, mal wildromantisch……

Unser erster Stopp ist das Felsenmeer bei Reichenbach. Gewaltige Granitblöcke türmen sich vom Tal bis hinauf auf den Berg. Da mein bester Fahrer und ich dieses Mal nicht alleine sind, bremsen wir unseren Entdeckerdrang und gehen nur wenige Meter hinauf, um eine kurze Ahnung von diesen Granitmassen zu bekommen.

Nachdem wir genug geturnt haben, fahren wir auf schöner Strecke weiter. Es ist Mittagszeit und wir halten Ausschau nach einem Picknickplatz.
Wir finden einen mit so richtig tollem Ausblick, Bänke, Tische, eben alles was wir brauchen.
Wir fahren groß auf: Frikadellen, Würstchen, ein ganzer Braten, Brötchen, eingelegte Paprika, etc. Braten in Scheiben geschnitten und wir picknicken im großen Stil!

Wenn, …. ja wenn nur diese eine und einzige Regenschauer nicht ausgerechnet jetzt käme!!!
Biker sind aber hart im Nehmen: der eine hält mit Helm die Stellung am Tisch, der andere verzieht sich unter dem nächsten Baum, ja und ich habe meine Schirm aufgespannt.
Jetzt fragt sich natürlich mancher, wieso nimmt die Sozia einen Schirm mit auf Motorradtour?
Na…… um nicht nass zu werden!!

Als wir satt waren hörte es auch auf zu regnen, passte eben alles, und auf kleinen Straßen geht es weiter. Einfach nur schön!!!!!
Die vielen Schilder am Straßenrand geben uns Auskunft, dass die meisten Bauern ihre Produkte von Hof verkaufen. Obst, Fleisch, Wurst, Milch, Schinken und Honig. In Erinnerung an die mittägliche Regenschauer weise ich meine Mitfahrer nicht darauf hin, will nicht noch mal im Regen essen J, denn immer wenn wir anhalten fängt es wieder leicht an.

 

Immer wieder überqueren wir die Neckar, wechseln von der einen zur anderen Seite.
In Neckargemünd kann ich mich aber nicht mehr halten, eine kurze Burgbesichtigung ist Programm.

Der Aufstieg zur Bergfeste Dilsberg hat sich auch gelohnt, wir habe einen herrlich weiten Blick über das Neckartal. 

In Neckarsteinach  an der Uferpromenade noch ein wenig den Ausflüglern zuschauen, welche die Fahrt mit der „weißen Flotte“ scheinbar nur mit Schnaps ertragen konnten, bevor es auf kleinen und kleinsten Sträßchen zu unserem Hotel geht

 500km Kurven, sowie Natur und Kultur, für heute haben wir unser Soll erfüllt.

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