Tonenburg März 2003
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Weserbergland

Die Tonenburg

Es ist doch jedes Jahr dasselbe. Was schenke ich meinem Mann denn nur zu Weihnachten?
Da kam die Anzeige im Tourenfahrer von der „Bikerburg“ genau richtig.
Gesagt, getan das Weihnachtsgeschenk war gebucht:

 „Ein Wochenende auf der Tonenburg incl. Rittermahl“.

Selbstverständlich für 2 Personen, ganz uneigennützig versteht sich. Schließlich kann ich den Mann nicht ohne seine beste Sozia fahren lassen!
Termin 28. – 30.3.: Wochenlang vorher Sonnenschein, laut Wetterbericht 
aber nur noch bis Freitag. Zittern!!!
Was für ein Glück, dass die Wettervorhersage auch nicht immer absolut genau ist. Wir sind am Freitag morgen bei strahlendem Sonnenschein losgefahren und die Sonne blieb uns bis auf eine Ausnahme bis Sonntag erhalten.
Also dann Abfahrt Freitag 10 Uhr und auf direktem Weg zur Burg, wir haben Lust auf eine Runde durch das Weserbergland am Nachmittag, sonst wären wir quer durch das Sauerland gefahren.
Ankomme ca. 13 Uhr, einbiegen auf dem Burgplatz und „ Oh ist das schön!“.


Hinter der Burganlage, sehr schön, unterhalb eines Hügels fließt die Weser, die Bäume sind noch kahl, die Wiesen schon saftig grün, die ersten Frühlingsblumen kommen schon. Super Idylle, gleich einer Postkarte.
Einchecken, Zimmer in Empfang nehmen. Einfach, aber sehr freundliche Atmosphäre. Erwähnenswert die Matratzen, wir hatten, denke ich, noch in keinem Hotel so bequeme. Das Personal ist sehr freundlich, das "Sie" gibt es nicht und auch der Inhaber begrüßt uns mit einem "Hallo, ich bin der Norbert... "

 

So und nu geht’s aber los.
Als erstes Picknick direkt hinter der Burg an der Weser. Die gute Wurst und das Brot vom Frühstück war schließlich zu schade zum vernichten. Es ist sehr warm jetzt, wir können schon einen Pullover ausziehen. 

„Ist das Leben schön!“

Als zweites eine kleine Rundfahrt von ca. 180 km. Kleine verwinkelte Sträßchen, Hügel, Serpentinen, kaum Verkehr, die Ortschaften wunderschön idyllisch, Sonnenschein!

„Bikerherz was willst Du mehr!“

Zurück auf der Burg ca. 18 Uhr, draußen auf dem Hof noch zwei Bier bevor es zu kalt wird, Duschen, Umziehen, so das ganze Programm und dann runter zum Essen.
Wir sind ein wenig spät aber wir werden noch satt und lecker ist es auch.
Neben uns sitzt eine Gruppe aus Köln, die werfen so einen Witz nach dem andern. Sind so ganz nach Walters und meinem Geschmack. Nachdem ich 'rüber rief „Dat ist ja wie Kölle in de Bütt“, war das Eis gebrochen, wir kamen zusammen und das bis Sonntag Abend in Köln Overath (liegt auf unseren Heimweg). Während der Zeit wurden unsere Lachmuskeln bis an die Belastbarkeitsgrenze strapaziert.

Die Tour am Samstag fuhren wir dann auch gemeinsam. Geplant ist eine Tour Richtung Harz, dort ein bisschen 'rum fahren und wieder zurück, insgesamt ca. 350km. 
Hier lag trotz warmem Wetter zum Teil noch Schnee, viele Seen sind noch zugefroren. Ansonsten „The same procedure as every.....“ 
Unser Tourguide Thomas hat eine echt tolle Route zusammengestellt.
Allerdings ist zum Teil nach meinem Geschmack etwas zu zügig gefahren worden. Mitunter 140 – 160 km/h durch den Harz ist aus Sicht der Sozia nicht wirklich gemütlich. Dem Walter freut's. Getreu dem Motto mit gefangen = mit gehangen kann ich ja nu nicht auf'm Helm rumkloppen.

Heute Abend gibt es Rittermahl!




Ehrlich gesagt, ein wenig langweilig. Essen lecker, einige gute Witze und Darbietungen, der Minnesänger hatte auch eine tolle Stimme, aber.. na ja.


Die Nacht ist kurz. Wir haben Zeitumstellung und spät war es gestern auch. Na was soll's, Nach einem guten und üppigen Frühstück, einpacken, auschecken, geht es quer durchs Weserbergland, Sauerland und das Bergische Land zurück nach Hause.
Auch hier ein Lob den Tourguide Thomas, toll ausgesucht und geführt.
In Overath geht es für uns über Autobahn noch ein Stündchen weiter. Wir trennen uns von unseren neuen Bekannten, und hoffen wir sehen uns noch des öfteren!

Die Tonenburg wird uns ganz bestimmt wieder sehen!

 

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